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Besonders
gefragt sind nach wie vor Nerze – auf Zuchtfarmen fristen sie ein kurzes
und qualvolles Leben. Eingepfercht in engen Drahtkäfigen warten sie auf
die Vergasung oder zerfleischen sich aus Langeweile gegenseitig.
Artgerechte Haltung: Fehlanzeige. Doch ein Ende für die Tierquälerei in
deutschen Farmen ist zumindest in Aussicht. Zwar werden die Farmen in
absehbarer Zeit nicht verboten werden; doch die Ansprüche an die Haltung
der Pelztiere werden drastisch erhöht. Werden sie bisher – vergleichbar
mit Legehennen in der Legebatterie oder Mastkaninchen – in winzigen
Drahtboxen gehalten, müssen sie nach dem Gesetzentwurf in Zukunft eine Möglichkeit
zum Auslauf sowie eine Badegelegenheit haben. Aufgrund der zu erwartenden
hohen Investitionen für die Züchter erwarten Tierschützer die baldige
Schließung der noch in Deutschland betriebenen Nerzfarmen. Konkretere Pläne
finden wir bei unseren niederländischen Nachbarn: Bis 2018 sollen hier
alle 170 Nerzfarmen geschlossen werden, nach Zeitungsberichten hat die
Gesetzesinitiative bereits den nötigen Rückhalt.
Einen
Überblick über die Zustände in deutschen Pelzfarmen bietet eine
Dokumentation des Deutschen Tierschutzbüros – bundesweit waren
Aktivisten mit Foto- und Videokamera unterwegs und geben einen
authentischen Einblick in die katastrophalen Zustände in deutschen
Pelzfarmen, hinter die glitzernden Fassaden der Modewelt. Dass sich auch
die Züchter über diesen klaffenden Abgrund im Klaren sind, zeigt der
dokumentierte Übergriff eines Farmers auf einen Aktivisten.
Die Videodokumentation
ist für einen Unkostenbeitrag von 14,99 € über www.tierschutz-videos.de
(Tel.: 0221-20463862) zu beziehen.
Weitere Informationen zum
Thema Pelzfarm sowie einen Trailer finden Sie unter http://shop.tierschutzvideos.de/Videodokumentationen/Pelzfarm-Die-Videodokumentation-DVD::16.html
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